Die Satzung


des Reit- und Fahrvereins St. Wendeler Land e.V.
(Fassung 2016)


§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der „Reit-, Zucht- und Fahrverein St. Wendeler Land e.V. wurde 1968 gegründet und war bis 2011 aktiv, ab diesem Zeitpunkt ruhte der Verein und wird 2016 wieder aktiviert!

Er hat seinen Sitz in St. Wendel / Oberlinxweiler.
Postanschrift:
Reit-, Zucht- und Fahrverein St. Wendeler Land e.V. – Jakob-Stollstr. 63 a,
66606 St. Wendel
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht St. Wendel eingetragen.


§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Er ist demnach selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.
Der Verein ist gemeinnützig, unpolitisch und verfolgt ausschließlich ideelle Interessen.

Aufgabe des Vereins ist die Ausübung und Förderung des „Reit-, Zucht- und Fahrsportes mit Pferden aller Rassen sowie die Beratung in Zucht und Haltung von Islandpferden.
Sein Zweck ist die Förderung der Belange aller Pferdesportinteressierten.


Die Pflege der reiterlichen Tugenden und Traditionen, die Erziehung der Jugend in der Liebe zum Pferd und die Heranbildung eines tüchtigen reiterlichen Nachwuchses gehört ebenfalls zur Aufgabe des Vereins. 

Der Verein hat weiterhin den Zweck dafür einzutreten, dass das Recht in der Natur, das heißt in Feld und Wald zu reiten, erhalten bleibt.

Der Verein kann in Verfolgung dieser Aufgaben Lehrgänge, Leistungsprüfungen und Turniere durchführen.


§ 3 Verhältnis zur Reitanlage St. Wendeler Land

Das Gelände der Reitanlage St. Wendeler Land ist die örtliche Basis des Vereins.

Im Interesse eines erfolgreichen Zusammenwirkens zwischen Verein und Gestüt soll der Gestütsleiter Mitglied des Vorstandes sein.

§ 4 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein strebt die Mitgliedschaft in nachstehend aufgeführten Verbänden an:

- Saarländischer Reiterverband e.V.
- Islandpferde Reiter- und Züchterverband (IPZV)

Nach Maßgabe der Satzung dieser Verbände erwerben die Einzelmitglieder des Vereins automatisch auch die Einzelmitgliedschaft im Verband.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindet.
Ein schriftlicher Antrag ist dem Vorstand einzureichen, der mit Stimmenmehrheit von diesem genehmigt werden muss.
Die Ablehnung des Aufnahmeantrags braucht nicht begründet zu werden.
Bedingung ist eine einjährige Mitgliedschaftsverpflichtung nach Zahlung der Aufnahmegebühr.


Die Mitglieder setzen sich zusammen aus:
1. aktiven Mitglieder
2. inaktiven Mitgliedern
3. Ehrenmitgliedern
4. jugendlichen Mitgliedern


Ordentliche aktive und inaktive Mitglieder sind alle Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Ehrenmitglieder sind Personen, die besonderer Verdienst wegen um den Pferdesport, oder aus anderen wichtigen Gründen vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Jugendliche Mitglieder sind alle aktiven Vereinsmitglieder, die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.



§ 6 Beitragspflicht

Jedes Mitglied hat eine einmalige Aufnahmegebühr zu entrichten.

Der Jahresbetrag, welcher von der Mitgliederversammlung festgelegt wird muss im Voraus gezahlt werden.

Der Vorstand kann in Ausnahmefällen bei Bedürftigkeit Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag stunden oder erlassen.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.



§ 7 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Beschluss des Vorstandes über den Aufnahmeantrag.
Sie erlischt:
1. durch den Tod
2. durch Austritt
3. durch Ausschluss

Der Austritt muss schriftlich an den 1. Vorsitzenden erklärt werden und ist nur möglich nach einjähriger Mitgliedschaft mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum jeweiligen Jahresende. Ausnahmen kann der Vorstand zulassen.

Der Austritt ist nur möglich nach restloser Erfüllung aller Verpflichtungen gegenüber dem Verein.
Ausweise und Abzeichen sind zurückzugeben.
Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch Vorstandsbeschluss.

Ausschlussgründe sind:
1. grober Verstoß gegen die Interessen des Vereins
2. schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins
3. grober Verstoß gegen die Reiterkameradschaft
4. Nichtzahlung rückständiger Beiträge trotz ergangener Mahnung

Zum Ausschluss ist die 2/3 - Mehrheit des Vorstandes erforderlich.



§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle ordentlichen und Ehrenmitglieder besitzen Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu unterstützen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.



§ 9 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. der Beirat
3. die Mitgliederversammlung



§ 10 Zusammensetzung des Vorstandes

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. dem/ der ersten Vorsitzenden
2. dem/ der zweiten Vorsitzenden
3. dem/ der Geschäftsführer(in) in gleichzeitiger Eigenschaft als Schriftführer(in)
4. dem/ der Kassierer(in)
5. dem Bereich:
a) Sportwart
b) Jugendwart
c) Pressewart
d) Fahrwart
e) Zuchtwart



§ 11 Gesetzliche Vertreter

Gesetzliche Vertreter des RPM sind der erste Vorsitzende, der zweite Vorsitzende.
Handlungs- und zeichnungsberechtigt nach außen sind:
1. der erste Vorsitzende
2. der zweite Vorsitzende
3. der Geschäftsführer (Schriftführer)
4. der Kassierer
davon mindestens jeweils zwei gemeinsam.



§ 12 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an.
Alle Wahlen zum Vorstand sind schriftlich und geheim vorzunehmen. Wird für ein Amt nur eine Person vorgeschlagen, ist die Wahl durch Handaufheben durchzuführen.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte aller abgegebenen Stimmen erhalten hat. Wird diese Stimmwahl von keinem der Vorgeschlagenen erzielt, wird eine Stichwahl zwischen den beiden Vorgeschlagenen durchgeführt, die beim ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben.
Bei der Stichwahl entscheidet die einfache Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit der abgegebenen Stimmen das Los.
Sind mehrere Personen gleichzeitig zu wählen, so sind diejenigen gewählt, welche die meisten Stimmen erhalten.



§ 13 Aufgaben des Vorstandes

Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.
Die durch ihre Amtsausübung entstandenen tatsächlichen Unkosten können nach entsprechendem Vorstandsbeschluss ersetzt werden.
Der Vorstand legt die allgemeinen Richtlinien grundsätzlicher Art für Führung des Vereins fest. Er vertritt den Verein gegenüber der Öffentlichkeit, anderen Verbänden und Organisationen.
Die Einladung zu einer Vorstandssitzung muss spätestens 10 Tage vor dem anberaumten Termin durch den ersten Vorsitzenden erfolgen.
Alle Aufgaben, die durch die Satzung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, obliegen dem Vorstand; er kann zur Erledigung bestimmter Aufgaben Ausschüsse bilden oder einzelne Mitglieder heranziehen.
Der Vorstand ist berechtigt, zur Satzung Ausführungs- und Ergänzungsbestimmungen zu erlassen, sowie in der Satzung nicht geregelte Fragen durch generelle Weisungen oder Einzelanordnungen zu entscheiden. Alle Beschlüsse des Vorstands sind bindend.
Die Mitgliederversammlung kann Beschlüsse des Vorstandes aufheben.
Beim Ausscheiden eines Mitgliedes kann sich der Vorstand durch Zuwahl ergänzen. Sie muss in der nächsten Mitgliederversammlung formell bestätigt werden. Gegebenenfalls ist für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder eine Neuwahl durchzuführen.
Sind nicht mindestens zwei der gewählten Vorstandsmitglieder noch im Amt oder scheidet mehr als die Hälfte gleichzeitig aus, so hat unverzüglich eine Neuwahl des gesamten Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zu erfolgen.



§ 14 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist die Versammlung der Vereinsmitglieder zur Besprechung und Beschlussfassung über alle Vereinsangelegenheiten.
Jedes Mitglied kann Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand richten.
Die Eingabe muss spätestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sein.  
Sie ist mindestens alle zwei Jahr einzuberufen.
Die Kassenprüfung hat jedoch zum 31. Dezember eines jeden Kalenderjahres zu erfolgen.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat schriftlich mindestens 10 Tage vor dem Versammlungsbeginn zu erfolgen, dabei ist die Tagesordnung mitzuteilen.
 
1. Geschäftsbericht des Vorstandes
2. Kassenbericht des Kassierers
3. Entlastung des Vorstandes
4. Evt. Neuwahlen zum Vorstand
5. Wahl des Kassenprüfers
6. Verschiedenes (Anträge, Anfragen ect…)

Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können nur mit Unterstützung der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zur Verhandlung kommen. (Dringlichkeitsanträge).
Anträge des Vorstandes bedürfen dieser Unterstützung nicht, sondern können jederzeit gestellt werden.

Über das Ergebnis der Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben ist.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

Beschlüsse, die eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins zum Gegenstand haben, bedürfen einer 3/4 - Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.



§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von 10 Tagen einberufen.
Die Bedingungen der Einladung sind die gleichen, wie bei der ordentlichen Mitgliederversammlung. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Rechte und Befugnisse, wie die ordentliche Mitgliederversammlung.
Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn der zehnte Teil der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen, aus welchen die Versammlung im Interesse des Vereins als erforderlich erscheint, schriftlich beantragt.



§ 16 Kassenprüfer

Von der Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für jedes Geschäftsjahr zu wählen.
Diese sind jederzeit berechtigt, die gesamte Kassenprüfung des Vereins zu untersuchen und verpflichtet, die Jahresabrechnung auf ihre rechnerische und sachliche Richtigkeit zu prüfen.

Über das Ergebnis Ihrer Tätigkeit ist der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten!



§ 17 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 18 Auflösung

Die Auflösung des Vereins ist nur möglich nach einem 3/4 - Mehrheit gefassten Beschluss der Mitgliederversammlung (ggf. § 14).

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfalls seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Saarländischen Reiterverband e.V. zwecks Verwendung für die Förderung des Reitsports.

Eine Ausschüttung des Vereinsvermögens an die Mitglieder ist ausgeschlossen.

§ 19 Hallennutzungsgebühr

Die Hallennutzungsgebühr ist für alle Einsteller der Reitanlage kostenfrei und für Mitglieder ermäßigt.


§ 20 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das Amtsgericht St. Wendel.